Gesundheitsgefahren durch Schimmelpilze

Mit einem Befall in Innenräumen können gesundheitliche Gefahren für die Raumnutzer verbunden sein. Nach einer Studie des Bundesgesundheitsministeriums gehören mittlerweile nicht mehr Formaldehyd und Holzschutzmittel zu den gefährlichsten Krankheitsauslösern in Wohnräumen, sondern Mikroorganismen wie Schimmelpilze und Bakterien. Da sich Schimmel oft an verdeckten Flächen siedelt, ist sein Vorhandensein nicht bekannt und Krankheitssymptome werden fehlgedeutet.

Krankheitssymptome können auf das Vorhandensein von Schimmel weisen

  • Typische Symptome sind:
  • Müdigkeit
  • Entzündungen des Hals und Nasenraumes und der Nebenhöhlen
  • Asthma, Chronische Bronchitis und andere Atemwegserkrankungen
  • häufige Erkältungen oder Infekte bei Kindern
  • Augen- oder Hautreizungen
  • Kopfschmerzen
  • Allergien unklarer Ursache

Allergische Reaktionen auf Schimmelpilz Sporen

In unseren modernen Wohnungen ist der natürliche Luftaustausch nur noch sehr begrenzt, es entstehen sehr leicht hohe Raumluftbelastungen – beste Wachstumsbedingungen für den Schimmel und seine Sporen.

Zu den typischen allergischen Krankheitsbildern zählen:

  • Bindehautentzündung am Auge ( Konjunktivitis )
  • Allergischer Schnupfen ( Rhinitis )
  • Entzündungen der Atemwege ( Bronchitis )
  • Anfallsweise Atemnot ( Asthma Bronchiale )
  • Hautekzem ( Atroplsches Ekzem, Neurodermitis )
  • Nesselfieber ( Urtikaria )

Schimmelpilzbekämpfung ist Gesundheitsschutz

Bei der Abschätzung des Gefährdungspotenziales ist die Arbeit des Sachverständigen für Schimmelpilzerkennung- Bewertung- und Sanierung überaus hilfreich. Untersuchungen vor Ort bringen Klarheit über Risiken in der Bausubstanz und Feuchtenquellen. Probennahmen führen zu einer genauen Pilzbestimmung, und damit zu einer Aussage über das Gefahrenpotenzial.